Carole hat geschrieben:
@Lullemie : ja das wegen Antibiotika meinte meine TÄ ja auch.
Daher Vitaminspritze + das Viruvetsan.
Engystol hatte ich ja gleich die 2 ersten Tage gegeben.
Als Temperatur dann aber auf 39,5 stieg war mir doch lieber die TÄ kuckt mal genauer drauf und macht was.
Der andere TA gibt wohl die Antibiotika wegen dem hohen Fieber und dem Husten.
Ich weiss es auch nicht genau.
Also bis auf 2-3 Huster jetzt Sonntag also quasi 1 Woche nach Beginn Nix an Husten bei uns.
*toitoitoi* und *aufHolzklopf* dass es so bleibt !
Die Andern zu überzeugen hab ich schon aufgegeben
Auch reitet die 1 Stallkollegin wo Pferd ü 40°C hatte schon wieder doppelt so lange und viel wie ich .....
Gestern waren es hier 20°C wo's die Tage davor mal grad so 10°C waren.
Hab gut drauf geachtet, dass Stuti nicht schwitzt und sich übermässig anstrengt .....
Influenza ?
Bis jetzt sind eigentlich eher Turnierpferde betroffen und die sind alle geimpft.Aber hoch ansteckend scheint es aber in der Tat zu sein, dass da quasi seit 1 Woche jeden Tag 1 neues Pferd hinzukommt
Der Ex-Stallkollegin wo mich 1x die Woche besuchen kommt hab ich schon 1 anderen Treffpunkt vorgeschlagen.
Damit sie sich Nix mit in ihren Stall holt.
Impfungen schützen leider nicht immer vor Ansteckung, gerade bei Pferden ist das sehr schwierig.
Die momentane Influenzaimpfung ist mit uralten Virenstämmen hergestellt.
D.h. impft ihr gegen Stamm "A", und das seit vielen, vielen Jahren, ist dieser Virus schon längst zu Virus Stamm "Z" mutiert.
Gerade Turnierpferde sind anfällig, weil sie einer Menge Stress ausgesetzt sind.
http://www.ipzv-regwest.de/html/body_pferdegrippe.htmlZitat:
Bis ein angepasster Impfstoff für die Tiermedizin zur Verfügung stand vergingen oft Jahre – und das Influenzavirus entwickelt sich währenddessen natürlich weiter. Glücklicherweise verändern sich die Pferde Influenzaviren deutlich langsamer als die den Menschen Infizierenden. Auch verliert der „alte“ Impfstoff ja nicht plötzlich völlig seine Wirksamkeit – die bislang üblichen Virusvarianten kommen ja auch weiterhin vor und gerade bei regelmäßig erfolgten Auffrischungsimpfungen erkennt die Abwehr ja auch immunologisch nicht so wirksame, aber gleich gebliebenen Antigene. Daher muss man nicht gegen jede neue Variante wieder eine Grundimmunisierung durchführen. Voraussichtlich wird aber auch in Zukunft eine Anpassung der Influenza-Impfstoffe für Pferde alle fünf bis zehn Jahre erfolgen müssen. Immerhin ist das erforderliche Zulassungsverfahren für solche der neuen Situation angepasste Impfstoffe inzwischen deutlich verkürzt worden
Regelrecht fahrlässig ist es von deiner Stallkollegin ihr Pferd wieder so schnell zu belasten.
Eine goldene Regel für Mensch und Tier sagt:
1 Tag Fieber > 1 Woche Schonung
2 Tage Fiber > 2 Wochen Schonung
usw.
Fängt man zu früh an mit Belastungen, geht der Virus aufs Herz und dann bekommt das Pferd erst richtig Probleme.
Ihr solltet vielleicht noch den Herpes-Titer eurer Pferde im Blut feststellen lassen, dann wüsstet ihr was die Pferde haben.
Das wird 2 x gemacht um sicher zu gehen.
Bei frisch geimpften Pferden allerdings macht das keine großen Sinn, da ist der Titer schon wegen der Impfunge momentan hoch.
Na, dann weiterhin alles Gute für Dich und Dein Pferdi.
Gib das L-Lysin.
Was die anderen von ihren TA´s machen lassen, das weis ich auch aus Erfahrung, das kannst du nicht ändern.
Der TA ist der Profi und wenn du dich als "Laie" einmischt, wird eh nicht zugehört.