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Kalkablagerungen im Fesselkopf http://www.unserententeich.de/viewtopic.php?f=9&t=33994 |
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Autor: | zabijaka [ 20. Januar 2010, 10:58 ] |
Betreff des Beitrags: | Kalkablagerungen im Fesselkopf |
Mein Pferd wurde vor 3 jahren geröntgt. Damals hat man leichte Kalkablagerungen im Fesselkopf festgestellt. Ende 2009 fing er hinten rechts wieder an zu lahmen. Wir haben also ein Kontrollröntgenbild angefertigt. Nun ist die Verkalkung doppelt so groß wie damals. Wir haben den Beschlag geändert. Er hat jetzt hinten etwas längere Eiereisen drauf und mein Tierarzt möchte nun Cortison direkt in den Fesselkopf spritzen. Hat jemand von Euch mit soetwas schon Erfahrungen? Ich wäre um jeden Bericht dankbar. |
Autor: | anjachristina [ 20. Januar 2010, 11:36 ] |
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Hi, die alte Stute von der Besi meiner jetztigen RB hatte Krongelenksschale. O.k. ist jetzt nich das Fesselgelenk, aber neben dran. Die Stute war dann Rentner und auf der Koppel. Es war wichtig, dass sie sich selbst bewegen kann, wenn sie das will. Der TA hat auch regelmäßig gespritzt, bis es halt nicht mehr ging. Sie wurde über 20 Jahre alt. Grüsse |
Autor: | Plondyne [ 20. Januar 2010, 14:09 ] |
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Ahhh.. *Angst bekomm* Hey Zabi... Ich persönlich habe seit letztem Jahr immer Angst bei Cortison... ![]() Das Pferd von meiner Bekannten hatte irgendwas am Hufgelenk, TA hat auch Cortison gespritzt u. kurz darauf stand das S-Pferd platt in der Ecke mit Huf-Rehe... Der arme wollte echt sterben, mochte nicht mehr aufstehen und das volle Programm mit Zig Infusionen etc. folgte... Klar ist das nur ein Fall u. Cortison ist Fluch u. Segen zuGleich, Aber wie gesagt, ich würde mich nach Alternativen erkundigen... Meine Trainerin meinte damals zu Ihr, sie hätte Hyaloronsäure spritzen lassen sollen... Weiß nicht, ob sich das hier auch anwenden ließe... Wie auch immer... ich wünsche dir ganz ganz viel Glück mit deinem Hoppa... |
Autor: | Kiks [ 20. Januar 2010, 14:14 ] |
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ich hätte da eher Angst wegen der Infektion.... da sist immer ne Gefahr bei Gelenksinjektionen. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung ![]() Also, ich hätte eher Schiss wegen Spritze, weniger wegen dem Inhaltsstoff. Cortison ist ja ne hochwirksame Sache, wenn der TA da die besten Erfolge mit verbuchen kann, dann würde ich natürlich nur das beste Mittel nehmen wollen - weil, wenn man ne nicht unriskante Gelenksinjektion macht, dann würd ich das nicht für das Mittel tun, das beim Ta nicht die erste Wahl wäre ;) |
Autor: | zabijaka [ 20. Januar 2010, 15:11 ] |
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Ich vertrau meinem Tierarzt in diesem Fall komplett. Ich konnte nur leider im Internet nichts über Kalkablagerungen finden. Mich würde mal interessieren wie die Chancen so sind. (Heilbar ist es ja nicht) |
Autor: | anjachristina [ 20. Januar 2010, 15:58 ] |
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Plondyne hat geschrieben: Meine Trainerin meinte damals zu Ihr, sie hätte Hyaloronsäure
spritzen lassen sollen... Weiß nicht, ob sich das hier auch anwenden ließe... Hi, Cortison ist für akute Entzündungen. Das gibts auch in Kombination mit Hyaluronsäure. Wenn gerade ein akuter Schub vorliegt, dann wird das Zeug ins Gelenk gespritzt. Die Entzündung führt zu einer weiteren Verknöcherung und muss deswegen so schnell wie möglich gestoppt werden. Man kann auch Teufelskralle zufüttern, etc. aber das ist natürlich keine Notfallmaßnahme. Grüsse |
Autor: | anjachristina [ 20. Januar 2010, 16:05 ] |
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zabijaka hat geschrieben: Ich konnte nur leider im Internet nichts über Kalkablagerungen finden.
So ganz allgemein: http://www.gesundehufe.com/arthrose.html http://www.tierheilkundezentrum.de/arth ... pferd.html http://www.pferde.de/Pferde-Arthrose.27391.0.html |
Autor: | cora78 [ 20. Januar 2010, 19:42 ] |
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was ist denn mit ner stoßwellentherapie? Hyalloron wäre auch meine erste Wahl. Wenn der Ta das gut kann, ist eine Infektion unwahrscheinlich. Matrix wäre auch eine Überlegung. |
Autor: | Kiks [ 20. Januar 2010, 19:58 ] |
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Zitat: Wenn der Ta das gut kann, ist eine Infektion unwahrscheinlich
![]() den Keinem ists doch egal, ob der Ta das gut kann... wenn man mal davon ausgeht, das sauber gearbeitet wird - ein restrisiko bleibt da immer |
Autor: | gigoline [ 20. Januar 2010, 20:00 ] |
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gehts um den sehnigen bzw. bandapparat oder um den knöchernen teil des fesselkopfs |
Autor: | zabijaka [ 21. Januar 2010, 08:36 ] |
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@gigoline, das kann ich Dir im Moment gar nicht sagen, das ich am Montag nicht wirklich Aufnahme fähig war. Ich werde heute Abend noch einmal alles mit meinem Tierarzt besprechen. Vielen Dank für die vielen Antworten, jetzt weiß ich schon mal ein bischen mehr. |
Autor: | gigoline [ 21. Januar 2010, 08:46 ] |
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aber ich finde genau DA liegt der knackpunkt was genau in deinem fall nun evtl. helfen würde - matrix z.b. bei sehnenverkalkungen usw., hyaloron ins gelenk - geht aber auch in die sehne usw. |
Autor: | cora78 [ 21. Januar 2010, 22:32 ] |
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Kiks hat geschrieben: Zitat: Wenn der Ta das gut kann, ist eine Infektion unwahrscheinlich ![]() den Keinem ists doch egal, ob der Ta das gut kann... wenn man mal davon ausgeht, das sauber gearbeitet wird - ein restrisiko bleibt da immer wenn der Doc spritzen kann, ist das risiko enorm gemindert! Danach 2 Tage sterilen Verband und gut ist! Habe in den letzten 15 Jahren bestimmt 20 Gelneksinjektionen beim Pferd, Hund und mir gesehen und erfahren! Risiko war es immer wert ![]() |
Autor: | zabijaka [ 22. Januar 2010, 12:55 ] |
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Also, die Kalkablagerungen sind im Fesselträger, wo die Sehnen ansetzen. Er hat dann gestern Cortison gespritzt bekommen und in 10 Tagen kommt der TA wieder. Bis dahin soll er in der Box bleiben und jeden Tag 30-45 Min. Schritt geritten werden. Das kann spannend werden, da ich jetzt schon eine Bombe unter mir habe. Hat jemand von Euch mit soetwas schon Erfahrungen? |
Autor: | gigoline [ 22. Januar 2010, 13:00 ] |
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ja leider - aber die möchtest du sicher nicht wissen (denn genau mit der diagnose steht mein "super-duper-dressur-nachwuchs auf der wiese) und wir haben wirklich ALLES probiert und frag mich bittteee nicht was das alles gekostet hat ![]() |
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