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Angst beim Reiten...
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Autor:  lucky-nadine [ 7. September 2007, 12:21 ]
Betreff des Beitrags:  Angst beim Reiten...

so Leute, ich brauch mal eure Erfahrungen, evtl. auch nen Rat oder so.

Eine Freundin (Mitte 20, Berufsreiterin!) hat mir neulich anvertraut, dass sie plötzlich Angst beim Reiten hat.
Ich war ganz bestürzt, denn das hätte ich nie gedacht (merkt man ihr auch nciht so an) und vor allem verdienst sie mit dem Reiten ja ihre Brötchen. :ashock:

Sie sagt selbst, dass es keinen bestimmten Auslöser gab, ist nicht gestürzt, getreten worden oder ähnliches. Sie macht sich plötzlich nur Gedacnken, was passieren könnte, wenn...

Ich hab davon schon oft gehört, dass gerade Frauen diese Ängste bekommen, wenn sie ein Kind bekommen haben. Das kann ich irgendwie auch nachvollziehen. Aber sie ist weder verheiratet noch hat sie Kinder oder plant eins.

Kennt ihr das auch? Liegt das am Alter? Ich bin einige Jährchen älter und hab das Problem nicht.

Sie reitet zwar ganz normal, hat auch keine Angst aufzusteigen oder so, aber sie wird dann passiv, wenn ein Pferd losbockt oder steigt. Sie wartet einfach nur ab, anstatt die Beine zuzumachen und auch das Pferd mal anzubuffen. Das ist natürlich fatal als Bereiterin, denn sie ist ja eigentlich dafür zuständig, dem Pferd den richtigen Weg zu zeigen.

Vllt. kennt ihr das ja auch oder könnt mir/ihr Tips geben.

Autor:  gigoline [ 7. September 2007, 12:25 ]
Betreff des Beitrags: 

ich kenne (kannte) das :aoops: hat mehrere böse stürze (von ein und demselben pferd :twisted: ) mit bruch (DFS) der HWS... bin auch immer direkt wieder rauf.. die angst kam wesentlich später, fast nicht mehr zuordnenbar

Autor:  Salom [ 7. September 2007, 12:25 ]
Betreff des Beitrags: 

ja das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn man sagt ja wenn man jung ist macht man sich weniger gedanken über alles! ich bin jetzt auch erst 16 und wenn ich jetzt zu hause bin überlege ich mir auch 3mal ob ich nen M oxer anreite oder nicht, aber bei mir liegt es einfach auch daran das ich halt nur noch im urlaub springe! habe aber auch schon von einigen (gerade frauen) das feedback bekommen das sie sich früher im jungendlichen "leichtsinn" eigentlich über nichts einen kopf gemacht haben und dann aber doch von jahr zu jahr vorsichtiger geworden sind und sie teilweise dann auch angst hatten, an was das direkt liegt, keine ahnung!

Autor:  Kuegelchen [ 7. September 2007, 12:28 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich hab mit knapp 30 erst angefangen zu reiten, bin aber als Kind mal 1 Jahr geritten, daher hab ich den direkten Vergleich. Als Kind hab ich nie nachgedacht. Aber als Erwachsener überlegt man sehr wohl, was wäre wenn...

Autor:  Nici2308 [ 7. September 2007, 12:28 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich hab leider in den letzten Jahren auch immer mehr Angst bekommen, nicht, dass ich jetzt unbedingt Angst hab zu reiten, dann sollte ich wohl aufhören, aber ich denke auch immer mehr und oft viel zu viel darüber nach, was passieren könnte etc. Meistens blockiere ich dann so doll, dass es nichts geben kann, da ich es auf das Pferd übertrage.
Mir hilft viel, wenn ich mit Musik reite, oder wenn es mal besonders schlimm ist, einfach ne Freundin von mir dabei ist und wir einige Minuten über dies und das quatschen. Außerdem mache ich jeden Tag sowieso Lockerungsübungen, da sich das Ganze immer stark auf meinen Schulter und Nackenbereich auswirkt.
das ist aber bei mir Tagesform abhängig.
LG Nici

Autor:  frizi [ 7. September 2007, 12:29 ]
Betreff des Beitrags: 

edit

Autor:  Salom [ 7. September 2007, 12:32 ]
Betreff des Beitrags: 

musik hilft mir dann auch immer, vorallem wenn ich ein junges pferd auf dem turnier hatte, was dann auch sehr ängstlich und angespannt war, dann habe ich immer vor mich hin gesungen,so im gedanken, also ohne laute von mir zu lassen, das hat mich immer beruhigt!

Autor:  Jippih [ 7. September 2007, 12:32 ]
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Wenn es für die Angst keinen Auslöser gibt, sollte sie mal zum Arzt gehen und ihre Blutwerte kontrollieren lassen. Magnesium- oder Kaliummangel könnten u.U. daran Schuld sein.

Autor:  Sonnenschein [ 7. September 2007, 12:46 ]
Betreff des Beitrags: 

Angst ist eigentlich etwas positives man sollte sie nicht ignoerieren sondern versuchen damit umzugehen, ich bin überzeugt es hat etwas mit dem Alter zu tun , da als Teenie konnten mir die Hottis garnicht wild genug sein, heute mag ich es auch eher ruhig, weil was passiert wenn ich wirklich richtig stürze, auch ohne Familie muß ich irgendwie weiterleben können. wobei ich selber das Risiko springen wieder in Kauf nehme. Es macht einfach so viel Spaß.

Autor:  Rhapsody [ 7. September 2007, 12:48 ]
Betreff des Beitrags: 

...

Autor:  lucky-nadine [ 7. September 2007, 12:49 ]
Betreff des Beitrags: 

Werd ihr dann wohl mal raten zum Arzt zu gehen und die Blutwerte kontrollieren zu lassen. Es ist halt nur so, dass sie sich irgendwie niemandem anvertrauen will. Sie findet das peinlich. Es ist ihr super-unangenehm und sie hat Angst, dass ihre Kunden und ihr Chef was mitkriegen könnten... :cry:

sie tut mir da echt leid derzeit und ich weiß gar nicht, wie ich ihr da helfen kann....

So wie sie es meint, ist es auch echt Angst, nicht nur Vorsicht. Ich meine, sie ist ja Bereiterin und MUSS auch mal etwas zupacken udn kann sich ihre Pferde ja nicht immer aussuchen.

Autor:  biest_09 [ 7. September 2007, 13:12 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich bin früher auch auf ALLEs aufgestiegen und mir konnten die Pferde nicht verrückt genug sein. Ich bin immer die gewesen die die Pferde geritten ist wo alles ANgst vor hatten. Nun habe ich einen Sohn und seid dem ist alles anders.
Ich habe keine Angst, bin aber recht vorsichtig geworden und überlege nun schon mal ob ich mich mit dem "Pferd" anlege.
Ich denke auch, dass das hormonell bedingt ist.

Du als Freundin kannst ihr schon helfen. Scheinbar traut sie sich ja mit dir drüber zu reden. Das ist viel wert, wenn du ihr ZUHÖRST.
Vielleicht kannst du ja das ein oder andere MAl dabei sein wenn sie ein Pferd reitet wo sie ängstlich ist und ihr Mut zu reden, bzw sie einfach ein wenig unterhalten damit sie etwas abgelegt ist und ihre Angst vergisst.
Übrigens hilft es mir auch wenn ich in der Halle Musik an habe wo ich ein bisschen mit trillern kann... :wink:

Autor:  lore [ 7. September 2007, 13:18 ]
Betreff des Beitrags: 

angst ist eigentlich nur eine art selbstschutz und vernünftig, unvernünftig wird sie erst wenn sie zur panik (egal in welcher form: z.b. nix tun, schreien, blockieren) wird.
hab auch erst als erwachsenen angefangen zu reiten, muss aufgrund meines jobs auch meist allein morgens reiten und es gibt so tage, da fällt einem auf einmal ein was alles passieren könnte.... dabei geht es meist gar nicht darum -bei mir- was mir passieren könnte sondern was dem pferd passiert (z.b. pferd hat glatte eisen, wenn es sich erschreckt könnt es ausrutschen )... ist bei mir auch in keinster weise logisch, gestern spring ich den M oxer, am nächsten tag hab ich angst dass sich pferd bei einem mini-cavaletti hinlegt.....
was immer hilft ist gesellschaft -die hab ich leider meist nicht- und singen, vor allem etwas ruhiges, dann atme ich anders und das pferd ist entspannt. und dann ruf ich mir gern folgendes zitat in erinnerung:
"wer angst hat, hat mehr vertrauen in das böse als in das gute!" und sag mir dann noch dass ich das kann....
naja, hab halt auch immer die jungen pferde zum anreiten, die hüpfen halt mal gern :wink:
wichtig ist dass sie nur das macht was sie sich zutraut und sich nicht zwingt z.b. eine höhe zu springen der sie sich gerade nicht gewachsen fühlt.
also, ich denk es ist normal wenn man "älter" wird, wichtig ist dass man die angst zulässt, sie erkennt und aktzeptiert und dann anfängt damit umzugehen.
lg

Autor:  Atlanta [ 7. September 2007, 14:05 ]
Betreff des Beitrags: 

Das könnte mein Thread sein, denn ich bin bekanntlich der Schisser in Person. Meine Stute ist 6 und eigentlich sehr brav aber eher von der hektischen Sorte, d.h. sie ist nicht schreckhaft aber gerne mal spannig.
Naja, beim letzten Ausritt war sie auch ein bischen frech, nicht schlimm, nur mal kurz den Hintern gelupft.
Aber heute ist mir schon wieder mulmig. Denn ich muss auch immer alleine reiten, und geht auch grad nur im Gelände. Das ist eigentlich kein Problem mit meiner Stute weil sie eben nicht der ängstliche Typ ist.
Heute muss ich sie zudem mal endlich galoppieren lassen, war ich bisher auch zu vorsichtig dazu (reite sie erst wieder seit gut einer Woche).
Habe mir eine schöne Bergauf-Strecke gewählt wo sie richtig Dampf ablassen kann und sicherlich von alleine ein bischen müde wird.
Aber Trotzdem ist mir nicht ganz wohl dabei, warum auch immer.
Achso, ich bin auch Mutter und seither ist es natürlich viel schlimmer geworden.

Autor:  snowflake [ 7. September 2007, 16:34 ]
Betreff des Beitrags: 

also ich kenne das auch. ich bin als kind und teenie immer alles mit freude und null angst geritten on mit oder ohne sattel im galopp war mir egal - ich war total unbeschwert.

nu bin ich 26 und seit dem tod (mit pferd verunglückt) einer verwanten vor ein paar jahren bin ich total voll mit angst - da hab ich gesehen was passieren kann und dneke da heut noch oft dran und wenn man dann noch ein pferd hat was nicht einfach ist dann ist man noch ängstlicher.
ich würde gern mal wieder ohne angst gedanken ne galopprunde drehen aber das unbeschwerte is seit dem leider total weg.

habe auch keine kinder usw. aber mir wurde mal gesagt das man wenn man etwas älter wird halt auch andere sichtweisen bekommt und halt nicht mehr so blauäugig ist.
leute ich wwünschte mir aber wieder was von dieser unbeschwertheit und mir passiert nix mentalität zurück
wie wird man denn da wieder locker???
kann also alle denen es so geht super verstehen

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