Das meiste ist, zur Angst an sich, ja schon gesagt.
Kenne das selbst auch, dass kurz- oder auch mal längerfristig, das eigene Vertrauen in das jeweilige Tier weg ist. Wie stark, hängt sicher auch immer ein wenig von der eigenen, aktuellen Lebenssituation ab, je nachdem, wie viel man gerade `zu verlieren´ hat. Bei mir war es ganz schlimm, als mein Kind klein war.
Inzwischen hat sich das wieder gelegt. Und rückblickend betrachtet, waren alle Krisensituationen durch
eigene Nachlässigkeiten oder auch gelegentlich durch
eigenes Unvermögen bedingt.
Ein Pferd deswegen abzugeben, käme mir deshalb nicht so schnell in den Sinn. Eher müsste mein eigenes Verhalten auf den Prüfstand.
Mit unseren Pferden hatten wir, vor mittlerweile 16 Jahren diesen Weg gewählt.
http://www.thegentletouch.de/ * Diese Methode, zu jener Zeit noch namenlos, hat sich hundertfach bezahlt gemacht, unsere Arabären haben uns bisher nie enttäuscht, weder im Umgang noch beim Reiten.
Beeindruckt hatte mich damals, dass dem Umgang mit dem Pferd am Boden (also lange bevor überhaupt ans Reiten gedacht wird), und dem eigenen Verhalten dem Pferd gegenüber, sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Sämtliche alltäglichen Situationen, wie betreten der Box, Box misten - wenn das Pferd drin steht, Halfter anlegen, führen usw. wurden in das Training mit einbezogen. So hatte ich das bis dahin (20 Jahre

) in keinem der vielen heimischen Reitställe gesehen. Aber es macht Sinn, weil führendes Verhalten dem Pferd gegenüber, immer wieder trainiert und zur Selbstverständlichkeit wird. So entstehen solche Situationen, wie von Dir beschrieben, gar nicht erst.
*Auf der Seite findet sich auch eine TGT-Trainerliste.
Vielleicht ist ja jemand in Deiner Nähe.