Wir hatten so einen Kurs am Stall, d.h. der wurde von einem Fahrverein ausgeschrieben und bei uns war der Veranstaltungsort für die Theorie. Die Gespanne kamen auch aus der Gegend und wurden uns gestellt. Dienstags und donnerstags trafen wir uns zur Theorie, samstags oder sonntags war die Fahrstunde. Viele vom Stall haben mitgemacht, aber auch andere Leute aus dem direkten Umkreis.
Worauf man achten muss: auf die Gespanne!
Wir haben ziemlich schnell die Gespanne vor Ort da gelassen, wo sie sind, weil wir um unser Leben fürchteten!
Das Gespann, dass ja sooooo braaaav ist, dass es die Wanderfahrt von Bottrop nach Berlin mitgemacht hat, bestand aus 2 halb-arabischen Rennern, die wahrscheinlich vor Berlin nicht angehalten haben...
Das Gespann von teuren, importierten Fell-Ponies ging uns ständig durch und zerrte die voll gebremste Kutsche stumpf weiter, während 2 gestandene, kräftige Männer an den Leinen hingen...
Unsere Fahrlehrerin hatte dann ihre eigenen Pferde zur Verfügung gestellt, wir mussten nur zu ihr hin kommen, das war etwas weiter. Aber diese Pferde waren als wirklich eingefahren und verkehrssicher zu bezeichnen und wir konnten damit Fahren auch in der Stadt üben anstatt Survival-Training in der Pampa.
LG
Eureka23